Biz insana inanıyoruz…”– Michael Schmidt-Salomon (Deutsch -Türkçe)

Wir glauben an den Menschen…«
»Wir glauben an den Menschen…« | Giordano Bruno Stiftung (giordano-bruno-stiftung.de)

Giordano-Bruno-Stiftung feiert 100 Jahre evolutionären Humanismus – trotz Corona, Krieg und Klimawandel

Es war nie leicht, auf den Fortschritt unserer Spezies zu vertrauen, doch Corona, Krieg und Klimawandel haben die Hoffnung auf eine bessere Zukunft zusätzlich erschüttert. Deshalb setzt die Giordano-Bruno-Stiftung mit ihrem diesjährigen Schwerpunktthema “100 Jahre evolutionärer Humanismus” einen bewussten Kontrapunkt zu den weitverbreiteten Weltuntergangsszenarien unserer Zeit. Ein Ausblick auf das gbs-Schwerpunktthema 2023 von Michael Schmidt-Salomon.

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1923 erschienen zwei Bücher, die für die Entwicklung des evolutionären Humanismus von großer Bedeutung waren, nämlich das letzte Buch des russischen Anarchisten, Geologen und Universalgelehrten Pjotr Kropotkin (“Ethik: Ursprung und Entwicklung der Sitten”) sowie das erste Buch des britischen Evolutionsbiologen und späteren UNESCO-Generaldirektors Julian Huxley (“Essays of a Biologist”). Beide Bücher verdeutlichten, dass der Mensch für die Verwirklichung humanistischer Werte seine “animalische Natur” keineswegs überwinden muss, sondern dabei auf Verhaltensweisen zurückgreifen kann, die sich bereits in der nichtmenschlichen Tierwelt entwickelt haben. Denn die Evolution hat nicht nur Konkurrenzdenken, Streit um Ressourcen oder gar einen “Krieg aller gegen alle” hervorgebracht, sondern auch Mitgefühl, Liebe, Hilfsbereitschaft und Kooperation.

Kropotkin hatte dies bereits Anfang des 20. Jahrhunderts in seinem wegweisenden Buch “Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt” (1902) aufgezeigt, mit dem er in genialer Weise die Kritik am sogenannten “Sozialdarwinismus” vorwegnahm. 1923 griff Julian Huxley Kropotkins Ideen zu einer “evolutionistischen Ethik” auf und arbeitete sie in den Folgejahren aus, wobei er unterschiedliche Begriffe verwendete, um seine Philosophie zu charakterisieren: Mal sprach er von einem “wissenschaftlichen Welt-Humanismus”, mal von “humanistischer Religion”, mal vom “Transhumanismus” und ab 1960 vom “evolutionären Humanismus” – ein Begriff, der diese spezielle Kombination von wissenschaftlichem Denken und humanistischen Werten wohl am treffendsten umschreibt.

 

“Nichts ist beständiger als der Wandel” (Charles Darwin)

“Evolutionär” ist der evolutionäre Humanismus in doppelter Hinsicht: Erstens, weil er den Menschen konsequent im “Lichte der Evolution” betrachtet (siehe hierzu den Schwerpunktartikel in bruno.2020), ihn also als ein Produkt der natürlichen Artentwicklung begreift, das sich von anderen Lebensformen auf der Erde nur graduell, nicht prinzipiell, unterscheidet. Und zweitens, weil der evolutionäre Humanismus den eigenen Wandel zum Programm erhoben hat, da jede menschliche Erkenntnis fehleranfällig und korrekturbedürftig ist. Aus diesem Grund unterscheidet sich der evolutionäre Humanismus von heute deutlich vom evolutionären Humanismus der 1960er Jahre (und wird sich der evolutionäre Humanismus der Zukunft vermutlich ebenso deutlich von unseren heutigen Auffassungen unterscheiden).

Das bedeutet nicht, dass der evolutionäre Humanismus beliebig wandelbar wäre, denn er hat sehr wohl einen “harten Kern”: Konstitutiv für ihn ist beispielsweise der Glaube daran, dass sich die Menschheit in ethischer, intellektueller, technologischer und sozialkultureller Hinsicht weiterentwickeln kann. Evolutionäre Humanist*innen vertrauen darauf, dass Menschen das Potenzial besitzen, bessere, gerechtere und freiere Lebensverhältnisse zu schaffen, als wir sie heute vorfinden. Dabei wissen sie jedoch um die vielfältigen Gefährdungen der menschlichen Zivilisation, weshalb sie keineswegs davon ausgehen, dass die Zukunft notwendigerweise besser sein wird als die Gegenwart, allerdings: sie muss auch nicht notwendigerweise schlechter sein.

Da die Zukunft “offen” ist, begreifen sich evolutionäre Humanist*innen weder als Optimist*innen noch als Pessimist*innen, sondern als Possibilist*innen: Sie rechnen mit dem Schlimmsten, hoffen aber auf das Beste, wobei sie sich darum bemühen, ihren Teil dazu beizutragen, dass sich das positive, rationale, lebensbejahende Potenzial unserer Spezies eher entfalten kann als die ebenfalls in uns angelegte Neigung zu Gewalt, Irrsinn und Zerstörung.

 

“Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten…” (Bertolt Brecht)

Dass dieses humanistische Vertrauen in die positiven Potenziale der Menschheit in letzter Zeit gelitten hat, kann man niemandem verdenken. Die Probleme liegen auf der Hand: Sind wir nicht drauf und dran, die natürlichen Lebensgrundlagen zu zerstören, von denen wir allesamt abhängig sind? Beweisen die vielen populistischen oder totalitären Regime nicht, dass wir Menschen gar nicht in der Lage sind, vernünftig miteinander auszukommen? Zeigt der Krieg in der Ukraine nicht in aller Deutlichkeit, dass nicht Rationalität, Respekt und Rücksichtnahme, sondern Geld, Gier und Gewalt den Globus regieren?

Konzentriert man sich auf die Übel der Welt, kann man gut nachvollziehen, warum sich einige (vor allem jüngere) Menschen als Mitglieder einer “letzten Generation” begreifen. Allerdings: Um die aktuelle Gefahrenlage richtig einschätzen zu können, müssen wir sie in Relation zu früheren Zeiten setzen, was tatsächlich einiges relativiert. Blicken wir beispielsweise 75 Jahre zurück, ins Jahr 1948, als die Welt noch unter den Nachwirkungen des verheerenden 2. Weltkriegs mit seinen vielen Millionen von Toten litt: Damals kamen die entsetzlichen Gräueltaten des NS-Regimes allmählich erst ins Bewusstsein, gleichzeitig spitzte sich der Konflikt zwischen dem “kapitalistischen Westen” und dem “sozialistischen Osten” mehr und mehr zu, was die menschliche Zivilisation gleich mehrfach an den Rand der nuklearen Vernichtung führen sollte.

1948 hätte es zweifellos noch weit triftigere Gründe als heute gegeben, den Glauben an die Menschheit zu verlieren – und doch verabschiedeten die Vereinten Nationen (UN) in ebendiesem Jahr eines der hoffnungsvollsten und wegweisendsten Dokumente der Menschheitsgeschichte, nämlich die “Allgemeine Erklärung der Menschenrechte”. Dass alle Menschen “frei und gleich an Würde und Rechten geboren” sind, war 1948 ein unerhörter, revolutionärer Satz, der mit den realen Verhältnissen in den allermeisten Ländern der Erde schwerlich in Einklang zu bringen war. Aber genau darin lag seine Stärke: Er verdeutlichte die tiefe Diskrepanz zwischen der humanistischen Utopie einer freieren, gerechteren Welt und den tatsächlichen Lebensverhältnissen. Die Menschenrechtserklärung war ein ungewöhnlicher, fast schon unwirklicher Lichtfunke in einer finsteren Zeit, ein Signal der Hoffnung, das anfangs nur wenige ernstnahmen, das aber im Laufe der Jahrzehnte zu bemerkenswerten politischen Veränderungen führte, von denen heute unzählige Menschen weltweit profitieren.

“Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch” (Friedrich Hölderlin)

Die Giordano-Bruno-Stiftung hat sich vorgenommen, dem Beispiel der UN vor 75 Jahren zu folgen und kontrazyklisch zu agieren, indem wir den weitverbreiteten Untergangsszenarien unserer Tage die Utopie einer “besseren Welt” entgegenstellen. Dabei geht es keineswegs darum, die Probleme kleinzureden, sondern sie auf eine andere, nämlich lösungsorientierte Weise zu betrachten.

Beispiel Klimawandel: Natürlich kann man sich über die menschengemachte Klimaerwärmung moralisch empören, aber das löst erstens keine Probleme und beruht zweitens auf einer Fehleinschätzung, da man für den moralischen Vorwurf kontrafaktisch unterstellen müsste, dass die Menschheit in der Vergangenheit unter den gegebenen sozioökonomischen und technologischen Voraussetzungen die Möglichkeit besessen hätte, weniger ressourcenintensiv zu wirtschaften. Statt dem moralischen (und letztlich verschwörungsideologischen) “Gut-und-Böse”-Spiel zu verfallen, sollten wir uns darauf konzentrieren, die systemischen Bedingungen zu begreifen, die zur Umweltzerstörung geführt haben, und neue Ansätze zu entwickeln, die uns zu einem “intelligenteren Stoffwechsel mit der Natur” befähigen, wie es gbs-Beirat Michael Braungart mit seinem “Cradle to Cradle”-Ansatz vorgeschlagen hat.

Beispiel Totalitarismus: Statt wie ein Kaninchen vor der Schlange beim Anblick despotischer Charaktere wie Putin, Trump oder Erdogan zu erstarren, sollten wir unseren Blick darauf richten, wie viele Menschen sich gegen Despoten auflehnen, mit welchem Mut beispielsweise Abertausende Iranerinnen und Iraner seit Monaten gegen das totalitäre Mullah-Regime antreten. Ihr Beispiel verdeutlicht, dass Krisen stets auch mit Chancen verbunden sind: Denn sollte das Mullah-Regime tatsächlich fallen, wäre dies ein entscheidender Schlag gegen den politischen Islamismus weltweit, der von der iranischen Revolution einst seinen Ausgang genommen hat. Selbst der verbrecherische Überfall auf die Ukraine könnte auf lange Sicht weltpolitisch positive Konsequenzen nach sich ziehen – was freilich kein einziges Opfer wieder lebendig machen würde und die Kriegsverbrechen niemals entschuldigt. Doch immerhin: Eine Niederlage Putins könnte zur Folge haben, dass Angriffskriege künftig noch stärker geächtet werden als je zuvor.

Auch die gegenwärtige ökologische Krise birgt Chancen, denn sie könnte dazu beitragen, dass die Menschheit sich endlich ihrer planetaren Verantwortung im Anthropozän bewusst wird. Hierzu müssten wir nicht nur ein tieferes Verständnis der ökologischen Zusammenhänge entwickeln und politische Rahmenbedingungen setzen, die auf den aktiven Erhalt unserer “kleinen klimatischen Nische” ausgerichtet sind (zivilisatorisch sind wir auf eine “Warmzeit in einer Eiszeit” angepasst, die auch ohne menschliches Zutun irgendwann zu Ende gehen würde). Wir müssten auch die romantizistische Vorstellung überwinden, dass die Natur “gut” und der Mensch “böse” ist. Viele scheinen leider zu glauben, dass die Erde ohne Homo sapiens ein “paradiesischer Ort” wäre, was aber weder den biologischen noch den geologischen noch den kosmologischen Tatsachen entspricht. Auf absehbare Zeit bietet die Menschheit sogar die einzige realistische Chance darauf, dass komplexere Lebensformen auf diesem Planeten längerfristig existieren können, denn der nächste Asteroiden- oder Kometeneinschlag kommt bestimmt (sofern wir ihn nicht verhindern) und seine Folgen könnten für das Leben auf der Erde noch verheerender sein als der Einschlag, der vor 66 Millionen Jahren den Untergang der Dinosaurier besiegelte.

“Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will” (Albert Schweitzer)

Wie schon Kropotkin und Huxley gezeigt haben, steht der Mensch weder über noch unter der Natur, sondern ist ein Teil von ihr. Nur wenn wir uns dies bewusst machen, können wir die “sakrosankte Trennlinie” überwinden, die in der traditionellen Philosophie wie in den meisten Religionen zwischen Menschen und nichtmenschlichen Tieren gezogen wurde. Nur unter dieser Voraussetzung begreifen wir, wie wenig uns “nackte Affen” von anderen biologischen Arten unterscheidet und dass auch wir bloß Leben sind, “das leben will, inmitten von Leben, das leben will”. Auch dieses Thema, das den evolutionären Humanismus von traditionellen Formen des Humanismus unterscheidet, wird die gbs 2023 aufgreifen, zumal das “Great Ape Project” (“Grundrechte für Menschenaffen”), das wir vor mehr als einem Jahrzehnt wiederbelebt haben, in diesem Jahr sein 30. Jubiläum feiern kann.

“100 Jahre evolutionärer Humanismus”, “75 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte” und “30 Jahre Great Ape Project” sind willkommene Anlässe, um nach all den Schreckensmeldungen der letzten Jahre die positiven Seiten unserer Spezies in den Fokus zu rücken. Dennoch wird das diesjährige Schwerpunktthema zweifellos weniger populär sein als das letztjährige Thema “Das säkulare Jahrzehnt“. Denn gute Nachrichten sind (aus kommunikationstheoretischer Sicht) schlechte Nachrichten, da sich kaum jemand für sie interessiert. In der Regel empören wir uns nämlich weit mehr über das, was schief läuft, als dass wir uns für das begeistern könnten, was gut läuft oder noch besser laufen könnte. Auch diese Neigung zur tragischen Überempfindlichkeit scheint in der menschlichen Natur tief verankert zu sein, doch das bedeutet nicht, dass wir nicht daran arbeiten könnten, neben den Problemen, die uns belasten, verstärkt auch die Möglichkeiten zu erkennen, die sich uns bieten.

 

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Biz insana inanıyoruz…”

Giordano Bruno Vakfı evrimsel hümanizmin 100. yılını kutluyor – Korona, savaş ve iklim değişikliğine rağmen

Türümüzün ilerleyişine güvenmek hiçbir zaman kolay olmadı, ancak korona, savaş ve iklim değişikliği daha iyi bir geleceğe dair umutları daha da sarstı. İşte bu nedenle Giordano Bruno Vakfı bu yıl “evrimsel hümanizmin 100 yılı” konusuna odaklanarak çağımızın yaygın kıyamet senaryolarına bilinçli bir karşı duruş sergiliyor. Michael Schmidt-Salomon tarafından gbs’nin 2023 odak konusuna bir bakış.

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1923 yılında, evrimsel hümanizmin gelişimi açısından büyük önem taşıyan iki kitap yayımlandı: Rus anarşist, jeolog ve polimat Pyotr Kropotkin’in son kitabı (“Etik: Ahlakın Kökeni ve Gelişimi”) ve İngiliz evrimsel biyolog ve daha sonra UNESCO Genel Direktörü olan Julian Huxley’in ilk kitabı (“Bir Biyoloğun Denemeleri”). Her iki kitap da insanların insani değerleri gerçekleştirmek için “hayvani doğalarının” üstesinden gelmek zorunda olmadıklarını, ancak insan olmayan hayvanlar dünyasında zaten gelişmiş olan davranış kalıplarından yararlanabileceklerini açıkça ortaya koymuştur. Çünkü evrim yalnızca rekabetçi düşünceyi, kaynaklar üzerindeki anlaşmazlıkları ve hatta “herkesin herkese karşı savaşını” değil, aynı zamanda şefkati, sevgiyi, yardımseverliği ve işbirliğini de üretmiştir.

Kropotkin daha 20. yüzyılın başında çığır açan kitabı “Hayvan ve İnsan Dünyasında Karşılıklı Yardımlaşma “da (1902) buna işaret etmiş ve sözde “Sosyal Darwinizm” eleştirilerini zekice öngörmüştü. 1923 yılında Julian Huxley, Kropotkin’in “evrimci etik” konusundaki fikirlerini benimsedi ve sonraki yıllarda felsefesini karakterize etmek için farklı terimler kullanarak bunları detaylandırdı: Bazen “bilimsel dünya hümanizmi “nden, bazen “hümanist din “den, bazen “transhümanizm “den ve 1960’tan itibaren de “evrimsel hümanizm “den bahsetti – bu terim muhtemelen bilimsel düşünce ile hümanist değerlerin bu özel bileşimini en uygun şekilde tanımlamaktadır.

 

“Hiçbir şey değişimden daha sabit değildir” (Charles Darwin).

“Evrimci” iki açıdan evrimci hümanizmdir: birincisi, insanı tutarlı bir şekilde “evrimin ışığında” gördüğü için (bu konuda daha fazla bilgi için bruno.2020’deki odak makaleye bakınız), yani onu yeryüzündeki diğer yaşam biçimlerinden ilkesel olarak değil, yalnızca derece olarak farklı olan türlerin doğal gelişiminin bir ürünü olarak anladığı için. İkincisi, evrimci hümanizm kendi değişimini bir programa yükselttiği için, çünkü tüm insan bilgisi hataya meyillidir ve düzeltilmeye muhtaçtır. Bu nedenle, günümüzün evrimci hümanizmi 1960’ların evrimci hümanizminden açıkça farklıdır (ve geleceğin evrimci hümanizmi de muhtemelen aynı şekilde farklı olacaktır).

Bu, evrimci hümanizmin sonsuza kadar değişebilir olduğu anlamına gelmez, çünkü “sert bir çekirdeği” vardır: örneğin, insanlığın etik, entelektüel, teknolojik ve sosyo-kültürel olarak evrimleşebileceğine olan inanç bu çekirdeği oluşturur. Evrimci hümanistler, insanların bugünkünden daha iyi, daha adil ve daha özgür yaşam koşulları yaratma potansiyeline sahip olduğuna inanmaktadır. Bununla birlikte, insan uygarlığına yönelik pek çok tehdidin de farkındadırlar; bu nedenle geleceğin mutlaka bugünden daha iyi olacağını varsaymazlar, ancak daha kötü olması da gerekmez.

Gelecek “açık” olduğu için, evrimci hümanistler kendilerini ne iyimser ne de kötümser olarak görürler, ancak posibilist olarak görürler: En kötüsünü bekler ama en iyisini umarlar; türümüzün doğasında var olan şiddet, delilik ve yıkım eğilimi yerine olumlu, rasyonel, yaşamı onaylayan potansiyelinin gelişmesi için üzerlerine düşeni yapmaya çalışırlar.

“Gerçekten, karanlık zamanlarda yaşıyorum…” (Bertolt Brecht)

İnsanlığın olumlu potansiyeline duyulan bu hümanist güvenin son zamanlarda zarar görmesinden kimse sorumlu tutulamaz. Sorunlar ortada: Hepimizin bağımlı olduğu doğal yaşam temellerini yok etmenin eşiğinde değil miyiz? Pek çok popülist ya da totaliter rejim, biz insanların birbirimizle makul bir şekilde geçinmekten aciz olduğumuzu kanıtlamıyor mu? Ukrayna’daki savaş, dünyayı yönetenin rasyonellik, saygı ve düşünce değil, para, açgözlülük ve şiddet olduğunu tüm açıklığıyla göstermiyor mu?

Dünyanın kötülüklerine odaklanırsak, bazı insanların (özellikle de gençlerin) kendilerini neden “son neslin” üyeleri olarak gördüklerini kolayca anlayabiliriz. Ancak, mevcut tehlike durumunu doğru değerlendirebilmek için, bunu daha önceki zamanlarla ilişkilendirmemiz gerekir ki bu da aslında bazı şeyleri perspektife oturtur. Örneğin, 75 yıl öncesine, dünyanın hala milyonlarca insanın ölümüyle sonuçlanan yıkıcı İkinci Dünya Savaşı’nın acısını çektiği 1948 yılına bakalım: O dönemde, Nazi rejiminin korkunç vahşeti yavaş yavaş bilince çıkmaya başlamıştı ve aynı zamanda “kapitalist Batı” ile “sosyalist Doğu” arasındaki çatışma, insan uygarlığını birkaç kez nükleer yok oluşun eşiğine getirecek şekilde giderek daha fazla doruğa ulaşıyordu.

1948 yılında, insanlığa olan inancımızı yitirmek için şüphesiz bugünkünden çok daha fazla geçerli nedenimiz vardı; ancak tam da o yıl Birleşmiş Milletler (BM) insanlık tarihinin en umut verici ve çığır açıcı belgelerinden biri olan “İnsan Hakları Evrensel Beyannamesi “ni kabul etti. Tüm insanların “özgür, onur ve haklar bakımından eşit doğduğu” 1948 yılında, yeryüzündeki ülkelerin büyük çoğunluğundaki gerçek koşullarla bağdaştırılması zor, devrimci bir cümleydi. Ancak bu tam da onun gücüydü: daha özgür, daha adil bir dünyanın hümanist ütopyası ile gerçek yaşam koşulları arasındaki derin uyuşmazlığı vurguluyordu. İnsan Hakları Bildirgesi, karanlık bir dönemde alışılmadık, neredeyse gerçek dışı bir ışık kıvılcımı, başlangıçta çok az kişinin ciddiye aldığı, ancak on yıllar boyunca bugün dünyanın dört bir yanındaki sayısız insanın faydalandığı dikkate değer siyasi değişikliklere yol açan bir umut sinyaliydi.

“Ama tehlikenin olduğu yerde tasarruf da büyür” (Friedrich Hölderlin).

Giordano Bruno Vakfı, 75 yıl önce BM örneğini takip etmek ve günümüzün yaygın kıyamet senaryolarına “daha iyi bir dünya” ütopyasıyla karşı koyarak konjonktürün tersine hareket etmek üzere yola çıkmıştır. Bu hiçbir şekilde sorunları küçümsemek değil, onlara farklı, yani çözüm odaklı bir şekilde bakmaktır.

Örneğin iklim değişikliğini ele alalım: elbette insan kaynaklı küresel ısınma konusunda ahlaki olarak öfkelenilebilir, ancak bu öncelikle herhangi bir sorunu çözmez ve ikinci olarak yanlış bir yargıya dayanır, çünkü ahlaki suçlamada bulunmak için geçmişte, verili sosyo-ekonomik ve teknolojik koşullar altında, insanlığın daha az kaynak yoğun bir şekilde faaliyet gösterme olanağına sahip olacağını varsaymak gerekir. Ahlaki (ve nihayetinde komplocu-ideolojik) “iyi-kötü” oyununa düşmek yerine, çevresel yıkıma yol açan sistemik koşulları anlamaya odaklanmalı ve gbs danışma kurulu üyesi Michael Braungart’ın “beşikten beşiğe” yaklaşımıyla önerdiği gibi “doğayla daha akıllıca metabolize olmamızı” sağlayan yeni yaklaşımlar geliştirmeliyiz.

Totalitarizm örneği: Putin, Trump ya da Erdoğan gibi despot karakterleri gördüğümüzde yılanın önündeki tavşan gibi donup kalmak yerine, bakışlarımızı kaç kişinin despotlara karşı isyan ettiğine, örneğin binlerce ve binlerce İranlının aylardır totaliter Molla rejimine karşı nasıl bir cesaretle ayakta durduğuna çevirmeliyiz. Onların örneği, krizlerin her zaman fırsatlarla ilişkili olduğunu göstermektedir: Molla rejimi düşerse, bu, bir zamanlar İran devrimiyle başlayan dünya çapındaki siyasal İslamcılığa karşı kesin bir darbe olacaktır. Ukrayna’nın canice işgali bile uzun vadede dünya siyaseti için olumlu sonuçlar doğurabilir – tabii ki tek bir kurbanı bile hayata döndürmeyecek ve savaş suçlarını asla mazur göstermeyecektir. Ama en azından: Putin’in yenilgiye uğratılması, saldırganlık savaşlarının gelecekte her zamankinden daha fazla yasaklanması sonucunu doğurabilir.

 

Mevcut ekolojik kriz aynı zamanda fırsatlar da barındırmaktadır, çünkü insanlığın Antroposen’deki gezegensel sorumluluğunun nihayet farkına varmasına katkıda bulunabilir. Bunu yapmak için, sadece ekolojik karşılıklı ilişkiler konusunda daha derin bir anlayış geliştirmek ve “küçük iklimsel nişimizi” aktif olarak korumaya yönelik siyasi çerçeve koşulları belirlemek zorunda kalmayacağız (uygarlık açısından, insan müdahalesi olmasa bile sonunda sona erecek olan “buzul çağında sıcak bir döneme” adapte olduk). Ayrıca doğanın “iyi”, insanların ise “kötü” olduğu yönündeki romantize edilmiş düşüncenin de üstesinden gelmemiz gerekecektir. Ne yazık ki pek çok kişi Homo sapiens olmadan Dünya’nın “cennet gibi bir yer” olacağına inanıyor gibi görünüyor, ancak bu ne biyolojik, ne jeolojik ne de kozmolojik gerçeklerle örtüşüyor. Aslında, öngörülebilir gelecekte insanlık, daha karmaşık yaşam formlarının bu gezegende uzun vadede var olabilmesi için tek gerçekçi şansı sunmaktadır, çünkü bir sonraki asteroid veya kuyruklu yıldız çarpması (biz engellemezsek) mutlaka gelecektir ve sonuçları Dünya’daki yaşam için 66 milyon yıl önce dinozorların sonunu getiren çarpmadan bile daha yıkıcı olabilir.

 

“Yaşamak isteyen yaşam, yaşamak isteyen yaşamın ortasında” (Albert Schweitzer).

 

Kropotkin ve Huxley’in daha önce göstermiş olduğu gibi, insan doğanın ne üstünde ne de altındadır, aksine onun bir parçasıdır. Ancak bunun farkına varırsak, geleneksel felsefede ve çoğu dinde insanlarla insan olmayan hayvanlar arasında çizilen “kutsal ayrım çizgisini” aşabiliriz. Ancak bu durumda biz “çıplak maymunları” diğer biyolojik türlerden ayıran çok az şey olduğunu ve bizim de yalnızca “yaşamak isteyen yaşamın ortasında yaşamak isteyen” bir yaşam olduğumuzu anlayabiliriz. gbs, evrimsel hümanizmi geleneksel hümanizm biçimlerinden ayıran bu temayı 2023 yılında da ele alacaktır, özellikle de on yıldan uzun bir süre önce yeniden canlandırdığımız “Büyük Maymun Projesi” (“Maymunlar için Temel Haklar”) bu yıl 30. yıldönümünü kutlayabildiği için.

 

“Evrimsel hümanizmin 100 yılı”, “İnsan Hakları Evrensel Beyannamesi’nin 75 yılı” ve “Büyük Maymun Projesi’nin 30 yılı”, son yıllardaki tüm korku hikayelerinden sonra türümüzün olumlu yönlerine odaklanmak için hoş bir fırsat. Bununla birlikte, bu yılın odak konusu şüphesiz geçen yılın teması olan “Seküler On Yıl “dan daha az popüler olacaktır. Çünkü iyi haber (iletişim teorisi açısından) kötü haberdir, çünkü neredeyse hiç kimse onunla ilgilenmez. Bir kural olarak, neyin iyi gittiğine ya da daha da iyi gidebileceğine dair duyduğumuz coşkudan çok, neyin yanlış gittiğine dair duyduğumuz öfke daha fazladır. Trajik aşırı duyarlılığa yönelik bu eğilim de insan doğasına derinlemesine işlemiş gibi görünüyor, ancak bu, bize ağırlık veren sorunların yanı sıra elimizdeki fırsatları giderek daha fazla fark etmek için çalışamayacağımız anlamına gelmiyor.

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